
Unter einer Migräne versteht man Kopfschmerzen, die mit anderen Symptomen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit einhergehen. Die Symptome treten attackenweise auf und kehren in gewissen Zeitabständen wieder.
Die Kopfschmerzen bei Migräne können zwischen vier und 72 Stunden andauern. Zwischen den Attacken verspüren die Betroffenen oft keine anderen Kopfschmerzen. Die typische Attackenfrequenz liegt bei 1-2 Migräneattacken im Monat; jeder zehnte hat vier und mehr Attacken im Monat.
Der Migränekopfschmerz wird von den Betroffenen als pulsierend, pochend oder hämmernd beschrieben und tritt im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz meist einseitig auf, in manchen Fällen jedoch auch beidseitig. Die Intensität der Schmerzen ist dabei meist stärker als bei Spannungskopfschmerz. Migränebedingter Kopfschmerz wird häufig in der Schläfenregion oder um ein Auge herum lokalisiert, kann sich jedoch auch räumlich ausbreiten.
Einschränkungen im Alltag
Fast alle Migränepatienten müssen während der Attacken berufliche und soziale Aktivitäten unterbrechen. Die Migräne ist nicht berechenbar und bedroht deshalb immer den beruflichen und sozialen Terminplan. Die ständige Ungewissheit stellt eine hohe Dauerbelastung dar. Aufklärung zur Vorbeugung und angemessenen Behandlung ist daher besonders wichtig, um diese "Volkskrankheit" wirkungsvoll zu bekämpfen. Im Folgenden finden Sie Informationen zu Migräne und Möglichkeiten der wirkungsvollen Bekämpfung.
 
Erscheinungsformen
Es gibt die Migräne ohne Aura, die Migräne mit Aura und einige seltene Sonderformen. 80 bis 90% der Betroffenen leiden unter der Migräne ohne Aura.
Migräne ohne Aura:
Die Betroffenen leiden hauptsächlich unter einseitig lokalisierbaren, pulsierenden Kopfschmerzen. Diese sind oftmals mit Übelkeit und Erbrechen verbunden. Ebenso kann Licht- und Lärmempfindlichkeit auftreten.
Migräne mit Aura:
Die Auraphase beginnt etwa 1 Stunde vor Einsetzen der Migräne und zeichnet sich aus durch neurologische Störungen bzw. Ausfälle, wie z.B. Sehstörungen in Form von Flimmern vor den Augen, Flecken im Gesichtsfeld oder auch Missempfindungen beim Tastsinn, Gangunsichterheit oder Sprachstörungen. Die Symptome verschwinden meist vollständig mit dem Einsetzen des Migränekopfschmerzes.
Individuelle Auslöser der Migräne
Die sogenannten "Triggerfaktoren" also mögliche Auslöser einer Migräneattacke sind:
 
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Stresssituationen |
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psychische oder körperliche Erschöpfungszustände |
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Veränderungen des normalen Tagesrhythmus (mehr oder weniger Schlaf). |
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starke emotionale Belastungen |
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hormonelle Veränderungen |
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Veränderungen des Stoffwechsels |
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bestimmte Nahrungsmittel |
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das Auslassen von Mahlzeiten |
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Wetterlage |
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Fast immer besteht eine familiäre Veranlagung.
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